
Informationen und Rahmenbedingungen
Die Gemälde des Kärntner Künstlers zeigen Geschichten aus der Vergangenheit, welche wirklich und fiktiv passiert sind. Dabei imitiert Pirker mit den Mitteln der Malerei die Unbestechlichkeit einer Kamera. Tatsächlich zieht er historische Fotografien als Vorlage heran und rückt damit der Realität noch näher. Letztendlich ist es die Malerei, die alle Darstellungen ins Reich der Fiktion verweist. Die oft großformatigen Gemälde entziehen das Dargestellte einer erlebbaren Wirklichkeit. Die Komposition ist das Ergebnis einer überlegten Inszenierung. Kombinationen von vor Generationen fotografierten Fakten und optimierten Zusammenführungen zu einem neuen Ganzen prägen die vibrierende Aura Pirkers Bilder.
Seine Farbpalette wird stets auf wenige Töne reduziert, in manchen Bildern bis zur Monochromie, um auch im engsten Farbspektrum die größtmögliche Nuancierung zu erzielen. In monatelanger Arbeit entstehen die in unzähligen Farbschichten aufgebauten Ölgemälde. Exaktheit und Sauberkeit der Arbeitsweise vermögen schmutzige Wirklichkeit in meditative, stille Bilder zu verwandeln, die uns beim Betrachten unweigerlich in ein Dilemma zwischen Schönheit und Schrecken, Anziehung und Protest manövrieren. Bernd Pirkers Bilder sind zeitlose Statements, welchen immer eine gewisse Hoffnung innewohnt.
Höhepunkte:
07.11. | 11:00 Uhr – Maschinen live Painting
07.11. | 15:00 Uhr – Art Talk
19.11. | 11:00 Uhr – Art Talk mit Kaffee und Kuchen
08.11. | 15:00 Uhr – Art Talk mit Kaffee und Kuchen
08.11. | 19:00 Uhr – Vernissage mit Live Musik
