
Zeitgeist, Avantgarde, Zukunftsvisionen. Begriffe, die mit Kunst in Verbindung gebracht werden. Ein Blick in die Strukturen des Kulturbetriebs offenbart ein anderes Bild: Künstlerinnen sind historisch wie gegenwärtig systematischen Benachteiligungen ausgesetzt – in ihrer Repräsentation, Bewertung und ökonomischen Teilhabe. Bis heute wirkt zudem das hartnäckige Ideal eines „männlichen Künstlergenies“ fort.
Women’s World macht diese Brüche zum Ausgangspunkt. Die Ausstellung versammelt zeitgenössische Arbeiten lebender Künstlerinnen, die das „Frau-Sein“ in all seinen Facetten thematisieren, von gesellschaftlichen Zuschreibungen über Körperbilder bis hin zu Fragen nach Sichtbarkeit, Macht und Fürsorge. Eine feministische Schau, die deutlich macht: Die Zukunft der Kunst ist ohne Geschlechtergerechtigkeit nicht denkbar. Künstlerinnen prägen Gegenwart und Zukunft – doch dafür müssen wir nicht nur ihre Arbeiten sehen, sondern auch die Strukturen verändern, in denen diese Kunst entsteht.
AUSGESTELLTE KÜNSTLER*INNEN
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Josef Ka
