Ingeborg Matula

Ingeborg Matula sagt über sich selbst:
“In meiner Jugend liebte ich es bereits zu zeichnen und zu malen. Bedingt durch die frühe Familiengründung habe ich diese Liebe zur Kreativität hintan gestellt, um mich der Familie, dem Hausbau und der Fortbildung von der Buchhalterin bis zur Controllerin/Prokuristin/Leiterin des Rechnungswesens für Großkonzerne zu widmen. Die „Zahlenarbeit“ hat mir auch immer viel Spaß und Erfolg bereitet, jedoch hat immer die Sehnsucht nach der Malerei in mir geschlummert.
Es war immer der Wunsch in mir, meine Gefühle mit Farbe auszudrücken, Kunst zu verwirklichen, etwas Bleibendes zu schaffen. Dieser Sehnsucht habe ich sehr spät – ab 2001 – etwas Raum gegeben und ab da begonnen, wenigstens einmal wöchentlich zu malen, und relativ viel zu zeichnen. Diese Sehnsucht hat sich in den letzten Jahren zu einer richtigen Leidenschaft entwickelt und sobald ich geschäftlich etwas leiser treten durfte, habe ich meiner Passion zum Zeichnen und Malen einen fixen Platz in meinem Leben eingeräumt.
Malen bedeutet für mich Liebe, Gefühle mit Farbe zu verarbeiten und anderen zu vermitteln. Es berührt mich, wenn auch dem Betrachter meine Emotionen zugänglich werden und spürbar sind. Die Faszination von Portraits bildet neben Landschaften, Natur-und Blumenmotiven, Akten und Stillleben einen Schwerpunkt, der mich immer wieder anzieht und beschäftigt.
Portraits, oft nur partielle Gesichtsausschnitte, vermitteln die intensive Beschäftigung mit dem Ausdruck des Portraitierten, der oft über die reine Darstellung hinausgeht und fasziniert.
Perspektivisch vergrößert – ein Hervorheben der Innerlichkeit der Blüten – entstand eine Blütenserie, die durch ihre Farbigkeit den Betrachter gefangen nimmt.
Die Malerei soll erstaunen, verführen, überzeugen und manchmal auch verwirren. Sie ist für mich ein Dialog zwischen innerer und
äußerer Welt.
Viel Spaß bereitet mir auch die Fotografie – die meisten meiner Motive in der Malerei stammen aus den Bildern meiner Kamera.”
















